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| Bachata |
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Bachata entwickelte sich Anfang der 60er Jahre als eine Form des kubanischen bzw. karibischen Boleros. Anfangs war Bachata die romantisch-lateinamerikanische Gitarrenmusik, die in Trios - ähnlich der mexikanischen Mariachi-Tradition - gespielt wurde. Ursprünglich diente diese Musik der Unterhaltung verliebter Paare, wurde aber unter anderem durch die Einflüsse des Merengues immer mehr als Tanzmusik verstanden. Der Rhythmus ist ein 4/4 Takt und betont auf dem 4. Takt eine besonders starke Hüftbewegung. Die Schrittfolge ist einfach: Die Beinbewegung kommt aus den Knien heraus, wobei ein Bein neben das andere gesetzt wird. Dieses „Chasse“ wird durchgängig mit Hüftbewegungen aus dem Merengue getanzt. (pro Takt ein Schritt) Auf 4 erfolgt das Anheben des Beines indem die Hüfte einseitig hochgezogen wird und/oder gleichzeitig ein Doppelschlag vor und zurück mit der Hüfte getanzt wird. Er wird dabei sehr eng und körperbetont getanzt und gehört somit zu den erotischsten Tänzen überhaupt. Der Tanz hat in den vergangenen Jahren enorm an Popularität gewonnen. Eine andere Version des Bachata, die in Europa so gut wie unbekannt ist und auch in Lateinamerika nicht so häufig getanzt wird ( aber zu sehen in der Disco 54 in San Jose –Costa Rica), ähnelt eher dem Cha Cha Cha. Er wird mit vielfältigen oftmals auch komplizierten Figuren getanzt und mit einem schnellen kurzen Wechselschritt zwischen eins und zwei und fünf und sechs. |