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| Workshops |
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Ein Workshop ist eine Veranstaltung, bei der man sich intensiv mit einer Sache beschäftigt. Es werden unterschiedliche Themen auf spezifischen Levels angeboten. Auch, wenn der Leiter das Programm vorgibt, richtet er die Lehrinhalte nach den gegebenen Fortschritten der TeilnehmerInnen innerhalb der Gruppe.
Termine: 13.9. - 3.10. Bachata entwickelte sich Anfang der 60er Jahre als eine Form des kubanischen bzw. karibischen Boleros. Anfangs war Bachata die romantisch-lateinamerikanische Gitarrenmusik, die in Trios - ähnlich der mexikanischen Mariachi-Tradition - gespielt wurde. Ursprünglich diente diese Musik der Unterhaltung verliebter Paare, wurde aber unter anderem durch die Einflüsse des Merengues immer mehr als Tanzmusik verstanden. Der Rhythmus ist ein 4/4 Takt und betont auf dem 4. Takt eine besonders starke Hüftbewegung. Die Schrittfolge ist einfach: Die Beinbewegung kommt aus den Knien heraus, wobei ein Bein neben das andere gesetzt wird. Dieses ãChasse" wird durchgängig mit Merenguehüftbewegungen getanzt. (pro Takt ein Schritt) Auf 4 erfolgt das Anheben des Beines indem die Hüfte einseitig hochgezogen wird und/oder gleichzeitig ein Doppelschlag vor und zurück mit der Hüfte getanzt wird. Er wird dabei sehr eng und kärperbetont getanzt und gehärt somit zu den erotischsten Tänzen überhaupt. Der Tanz hat in den vergangenen Jahren enorm an Popularität gewonnen. Eine andere Version des Bachata, die in Europa so gut wie unbekannt ist und auch in Lateinamerika nicht so häufig getanzt wird ( aber zu sehen in der Disco 54 in San Jose -Costa Rica), ähnelt eher dem Cha Cha Cha. Er wird mit vielfältigen oftmals auch komplizierten Figuren getanzt und mit einem schnellen kurzen Wechselschritt zwischen eins und zwei und fünf und sechs.
Rueda Termine: 26.9. - 24.10. Der Rueda bezieht sich auf die Art von Drehungen und Schritte, die man auch in einer normalen Salsa tanzt. Was die Rueda de Casino (nach einem Social club in Havanna Benannt) einzigartig macht, ist die Tanzformation, in der Paare als Gruppe im Kreis tanzen (rueda, spanisch bedeutet Rad). Es finden im Kreis in beide Richtungen , im Rhythmus der salsa musik, schnelle Partnerwechsel statt. Jede Bewegung und jede Figur hat einen Namen, der von dem Sänger der Rueda (el cantar) angesagt wird. Es gibt keine einstudierte Choreographie, sondern der Sänger improvisiert den Gruppentanz, was jede Rueda einzigartig und individuell macht. Auf diese Weise entsteht ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl über den Tanz. Auf diese Weise lernt man in dieser Gemeinschaft den tänzerischen und sozialen Horizont zu erweitern Die Paare müssen aufeinander eingehen, ihr timing und ihren Stil koordinieren, damit die Rudea funktionieren kann, was den Zusammenhalt der Gruppe fördert. Normal 0 0 1 215 1231 10 2 1511 11.0 0 21 0 0 Jose Limon war einer der bedeutensten Tänzer und Choreographen des 20. Jahrunderts. Zusammen mit anderen bedeutenden TänzerInnenn und -rinnen (wie z.B. Doris Humphrey) arbeitete er an Choreographien und Technik und gründete seine eigene Kompanie. Der Fokus der Limon Technik ist es, sich der Schwerkraft hinzugeben (‘fall‘) und sie zu überwinden (‘recover‘). Dazu zählen unter anderem Schwünge und Off-Balances des Körpers. Außerdem prägte die dramatische Kommunikation und Gebärde seinen Tanzstil. Koordination und Isolation der einzelnen Körperteile, ein besseres Wahrnehmungs- und Körpergefühl im Raum, mit sich und der Gruppe und Freude an der Musik in Kombination zur Bewegung sind Inhalte dieses Workshops. Damit beginnt der Körper zu erzählen, sich eine Körpersprache als Ausdrucksmittel zu entwickeln, als Ziel und Vermittlung der Limon Technik. Im allgemeinen ist geplant, ein Basiswissen über den modernen Tanz mit Schwerpunkt auf der Limontechnik zu vermitteln und mit einem gestärkteren Körper- und Raumgefühl den Workshop wieder zu verlassen. Limon arbeitete viel mit Atemtechnik und bewusst mit Wirbelsäule und Muskulatur, sowie dem Raum. Am ersten Tag ist mein Ziel, die TeilnehmerInnen an die Grundtechnik Limons heranzuführen, den Raum in seinen Leveln bewusst zu durchleben, durchtanzen und das Gelernte am folgenden Tag mit einer Choreographie den Workshop zu vollenden. Diese werde ich teils choreographisch vorgegeben, teils mit den Teilnehmern zusammen entwickeln.
Afro-Brasil/ Modern Im afrikanischen Tanz sind Musik, Gesang und Tanz untrennbar miteinander verbunden. Somit wird dieser Kurs von Live Percussion Musik begleitet. Mariama Coulibaly schafft mit dem afro-brasilianischen Tanz eine lebendige Atmosphäre und mit der dazu gehörigen Musik lässt sie ein anderes, sonniges Universum entstehen. Schon seit elf Jahren unterrichtet sie afro-brasilianischen Tanz, bezogen auf den Candomble* aus Bahia. Somit schafft sie eine Mischung zwischen traditionellem afrikanischen Tanz, brasilianischem Rhythmus und moderner Tanztechnik. Sie, die ihre Technik in Paris, hauptsächlich mit Eneida Castro, perfektioniert hat, stellt fest dass seit einigen Jahren das afro/brasilianische zunehmend populär wird. Dieser Tanz ist dem Herzen nah und bereitet trotz des Erlernens der Tanztechnik großes Vergnügen. Der Effekt ist dabei, dass die Bewegung mit der begleitenden Trommelmusik zum Loslassen von Gedanken führt. Die Schritte werden barfuss getanzt, sind schnell, sprunghaft und im ganzen sehr grazil. Die Hüften rollen buchstäblich, in einer gelebten Bewegung. Die Musik folgt traditionellen oder modernen Klängen. Es gibt nur bedingt Choreografien, vielmehr eine Folge von Schritten, die dem Vergnügen des Tänzers weiten Spielraum lässt. Die Kurse bestehen darüber hinaus aus: ' Isolationsübungen ' Stretch ‡ la barre mit Ballett Einfluss ' Mini-Choreographien in der Diagonale für Zwei ' Relaxation und Atmung ' Freude, Gefühl und Genuss am Tanz *Candomble ist Ursprung und Basis des Samba: Mit den Sklaven kam der Tanz vor ca. 500 Jahren von Afrika nach Brasilien. Jede Bewegung beim Tanzen steht für eine Gottheit. Seine Basis ist die Mischung der einheimischen afrikaischen und europäischen Kultur. Ein Kurs zur Kärperbewegung und Haltung im Salsa Mariama Coulibaly transportiert und vermittelt in diesem Kurs die sinnliche Bewegung im Salsa in einer gro§en Einfachheit ihres Unterrichtsstils. Geprägt ist dieser von ihren afrikanischen Tanzwurzeln und langjähriger tänzerischer Praxis im Salsa in Paris. Dabei steht ebenso die Entwicklung und Vertiefung des persänlichen Tanzstils im Vordergrund. Der Kurs ist für alle Tanzlevels offen, die Freude und Begeisterung am Tanz vorausgesetzt. Der Kurs basiert auf: ' Dehnübungen des Kärpers ' Isolationsübungen mit Kopf, Schultern, Hüfte und im wiegenden ' Kärperlicher Ausdruck in den Beinen, dem Gang unter Einbeziehung der Mimik ' Rhythmus der Musik ' Mini-Choreographien |
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